Südafrika 2025
Für drei Wochen entfliehen wir dem Herbst, der mit feuchtkaltem Wetter seinen Einzug hält. Auf der Südhalbkugel schaut es da doch
gleich ganz anders aus: Südafrika erwartet uns im Übergang von Frühling zum Sommer!
...oder etwa doch nicht? Nach der Landung in Johannisburg fährt unsere zwölfköpfige Reisegruppe bei eher kühlen und nieseligen
Bedingungen zur ersten Unterkunft der Reise am Blyde-Canyon. In dem Bungalow, der uns stark an die erste Unterkunft am Waterberg auf
unserer Namibia-Reise erinnert, verbringen wir eine erholsame Nacht und lauschen dem Regen und dem heulenden Wind.
Blyde-Canyon
Wolken schwappen über die Wände des Blyde-Canyons.

Am nächsten Morgen begeben wir uns auf einen ersten Spaziergang in Südafrika. Die spektakuläre Umgabung setzt sich in dem intensiven
Spiel zwischen Licht und Wolken eindrücklich in Szene.

Tief unter uns fließt der Blyde dahin.

Interessante Gesteinsformationen leuchten in verschiedenen Farben.

Eine große Heuschrecke erweckt meine Aufmerksamkeit. Das Heupferd ist wohl um die sieben Zentimeter lang.
Nach der kurzweiligen Wanderung geht es schon bald weiter. Vom südafrikanischen Hochplateau hinab rollen wir dem Krüger-Nationalpark
entgegen. Die Temperaturen nehmen mit absteigender Höhe zu - wenngleich sie immer noch als herbstlich durchgehen. Dennoch beginnen wir hier mit der Malaria-Prophylaxe.
Krüger-Nationalpark

Nach Ankunft im Wild Olive Tree Camp an der Nordgrenze des Krüger-Nationalparks beziehen wir die netten Bungalow-Zelte. Nach einer Mittagsbrotzeit geht es dann auf eine erste Safari in den Park hinein. Wir sind schon gespannt, was wir diesmal so zu sehen bekommen werden!

...und wir werden wahrlich nicht ettäuscht! Noch vor der eigentlichen Eingangsstation zum Park haben wir das unverschämte Glück, sieben Löwen bei ihrem Festmahl an einem erlegten Büffel zu beobachten. Der Riß liegt direkt am Straßenrand.

Eine der Jägerinnen macht ein paar Schritte auf unser Fahrzeug zu. Ich versinke noch etwas tiefer hinter der Tür, die nur aus einer Plane besteht, und hoffe, daß mich die Löwin durch die nicht vorhandene Fensterscheibe nicht als Beute erkennt...

Der Pascha liegt am Ende des Büffels im Busch und hat ein genaues Auge darauf, welche der Löwinnen einen Teil abbekommt und welche nicht.
Nachdem wir uns an der Szene sattgesehen haben, geht es weiter in den Park. Uns ist klar, daß wir mit hoher Wahrscheinlichkeit schon das Wildeste gesehen haben, was uns die nächsten drei Tage widerfahren wird - einen Haupttreffer eines speisenden Löwenrudels hat man nur sehr selten. Dennoch erfreuen wir uns auch an den anderen Bewohnern des Krüger-Nationalparks: Hier ein Kudu.

Nochmal eines; diesesmal ein Weibchen.

Die beiden Streifenpferde fragen sich, was diese Menschen schon wieder hier wollen.
Zwei Wasserböcke blinzeln aus dem Busch.

Geier warten auf das nächste Opfer.

Zebras

Ein Strauß patroulliert sein Revier.

Kudu beim Dessert

Abermals Wasserböcke

Ein Nilpferd; ein Röllchen von anderthalb Tonnen fleischgewordener Eleganz...

...oh, es schaut indigniert herüber - ob es mich wohl gehört hat?

Die allgegenwärtigen Elefanten...

...mit Kälbern aller Altersstufen.

Bei der Ausfahrt aus dem Park kommen wir noch einmal am Büffelriß vorbei. Mittlerweile sind andere Löwen beim Fressen zu beobachten, insbesondere zwei junge Männchen.
Krüger-Nationalpark: Tag zwei

Glücklich!

Am nächsten Tag begrüßt uns ein Zazu zu einem Pirschspaziergang.

Impalas - vermutlich die am häufigsten vorkommende Antilopenart

Etwas größer: Giraffen

Eine scheint durchaus an uns interessiert zu sein.

Giraffen haben äußerst unempfindliches Kauwerkzeug und kommen auch mit größeren Stacheln klar.

Ein kleinerer Baum ist da gleich verspeist.

Wir zuckeln langsam hinter zwei Zebra-Hintern hinterher.

Puumba, das Warzenschwein. Ob es mit Zazu geredet hat, ist uns nicht bekannt.

Ein Büffel linst zu uns herüber.

Gnu - immer wachsam

Ein vorwitziger Zazu bearbeitet ein kleines Toilettenfenster von außen mit seinem Schnabel. Was er wohl sucht?

Elefanten beim Saufen. Mit einem Rüssel braucht man sich nicht tief zu Bücken, wenn man trinken möchte.

Impalas

Ein lilac breasted Roller - Gabelracke.

Krokodil beim Sonnenbad

Nicht weit daneben: Nilpferde.

Ein totes Impala im Baum? Hier war ein Leopard am Werk. Leider war die große Katze selbst wohl gerade anderswo unterwegs.

Weißkopf-Adler

Kleiner Elefant folgt der Mama

Mama folgt dem kleinen Elefant

Drei junge Wasserböcke

Elefant im Schatten eines Baumes - die Ohren werden zur Kühlung ausgeklappt

Kinderkrippe

Ein wunderbarer Sonnenuntergang begleitet uns zurück zur Wild Olive Tree Lodge.
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