Matthias Lepschi

  

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Südafrika 2025: Drakensberge Teil 2

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Nach einer angenehmen Nacht im Zelt treibt mich ein natürlicher Drang um fünf Uhr früh aus dem Zelt. Zunächst nur lästig genervt bin ich nach Verlassen des Zeltes sofort dankbar für diesen Antrieb - die Madonna und ihr Anbeter sind nun sichtbar! Außerdem habe ich das unverschämte Glück, genau den Moment zu erwischen, in dem sich die Sonne über die Wolken erhebt.


Die grandiose Stimmung fange ich natürlich ein.


Auch aus unserem Zelt heraus bietet sich ein schöner Anblick des Sonnenaufgangs.


Der Tau glitzert golden in der Morgensonne.


Auch über den Tag ergeben sich immer wieder herrliche Tiefblicke.


Noch einmal die Madonna mit ihren Anbetern; aus einem anderen Winkel.


Es ist einiges für die Linse geboten.


Wolkenspiele an schroffen Felsen - ich fühle mich ein wenig an die Avatar Mountains in China erinnert.


Bei den zwölf Aposteln


Der Ursprung des Oranje-Flusses - und links dahinter klitzeklein unser Lager.


Am nächsten Tag statten wir zunächst der großen Geierkolonie einen Besuch ab. Der vom Guano weiße Fels verrät, wo die großen Greifvögel nisten.


Ideales Flugrevier


Das Wetter ist einmal mehr ziemlich instabil - die Rucksackhüllen zaubern bunte Farbkleckse in die Landschaft.


Ein erster Blick zum Catherdral Peak. Schon jetzt ist uns klar, daß es aufgrund der feuchtnassen Bedingungen nicht zur Bells Traverse kommen wird, und damit auch keine Besteigung des Cathedral Peaks geben wird.


So wird es bei den Bildern der Berge bleiben.


Schroff stehen die Spitzen aus dem grün der Hänge hervor.


Unser nächster Lagerplatz befindet sich idyllisch gelegen neben einem kleinen Bachlauf - es könnte schlimmer sein!


Am Abend ordnen sich die dichten Wolken dann doch noch einmal zu kleinen Schäfchen an.


Yoga in den Daunenjacke im Zelt - das macht glücklich!


Die obligatorische Langzeitbelichtung


Der nächste Tag knallt uns dichte Wolken und Nieselregen vor den Latz - also Abstieg in das weiße Nichts. Immerhin wird uns damit die Steilheit des Abstiegs nicht ganz so deutlich.


Gemächlich bewegen wir uns im Nebel nach unten.


Etwas tiefer ergeben sich dann immerhin interessante Blicke nach oben zu den Türmen.


Die Vegetation wird nun wieder ausgeprägter.


Schottische Stimmung


Immer wieder queren wir Passagen, auf denen ein Ausrutschen ernste Konsequenzen hätte.


Hübsche Blumen am Wegesrand...


...und noch einmal.


Zwar keine Blume, aber dennoch interessant.


In den großen Blättern sammelt sich das Wasser wie in einem Kelch.


Flaschenputzer-Bäume


Reizvolle Färbungen der Blätter


Im Nieselregen verlieren wir stetig an Höhe und gelangen immer tiefer in die Farn-Vegetation.


Auf einer Schulter stoßen wir dann schließlich auf unser Lager der letzten Trekkingnacht.


Immerhin bekommen wir am darauffolgenden Morgen noch eine wunderbare Dosis Sonnenschein. Der Tau in den Tussok-Gräsern glitzert wie Diamanten.


Über unserem Lager baut sich der Steilabbruch der Drakensberge auf, den wir gestern im Nebel nach unten gekommen waren.


Genauer gesagt war es das Tal in der Bildmitte, welches wir von der niedrigsten Scharte absteigend durchschritten haben.


Glücklich!


Die Umgebung ist atemberaubend.


Welch ein schöner Tag!


Unser Lager im Sonnenschein.


Wolkensträhnen über den Gipfeln


Nun geht es die letzten Meter nach unten. Das Wetter läßt nach dem tollen Morgen bald wieder nach...


Immerhin kommen wir dieses mal relativ trocken nach unten.


Wieder ein Flaschenputzerbaum


Eine Blütendolde beherbergt eine Raupe und einen Käfer.


Auf den letzten Metern zum Parkplatz noch einmal ein Blick zurück in die exotische Landschaft - das Trekking geht nun zu Ende.

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