Matthias Lepschi


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Iran 2022 - Persepolis

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Persepolis


Wir nähern uns mit großen Augen der gewaltigen Doppeltreppe, die den einzigen Zugang zu Persepolis gewährt. Darüber ragt bereits das Tor der Länder auf, rechts im Hintergrund kann das Felsengrab des Artaxerxes III. erahnt werden.

Wir posieren bei knapp vierzig Grad in Persepolis; das Tor aller Länder hinter uns wirkt trotz seier Höhe von 18 Metern klein und verloren.

Eines der vielen kunsvollen Reliefs am Aufgang zur Apadana

Säulenreste mit einem Durchmesser von etwa 1,60 Meter lassen ahnen, wie gewaltig die Gebäude seinerzeit gewirkt haben mußten.

Keil-Inschriften in von Xerxes

Protome: Doppelköpfige Wesen, die einstmals die Säulen bekrönt und die Holzbalken darüber abgestützt haben

Stiere als Zeichen von Macht und Stärke

Ein in Persien sehr verbreitetes Motiv: Ein Löwe reißt den Stier. Auch als Sinnbild des Jahreswechsels verwendet: Das alte Jahr in Form des Stiers wird vom neuen Jahr überwunden.

Relief mit Streitwagen-Prozession

Palast von Dareius I.

Angehörige verschiedener Völker huldigen dem König

Felsengrab von Artaxerxes III. oberhalb von Persepolis

Beeindruckender Blick über die ehemalige Residenz- und Tributstadt Persepolis.

Nach der Besichtigung erfrischen wir uns im Schatten mit kühlem Wasser und Eis, ehe es im Auto ein paar Kilometer weiter zur nächsten Sehenswürdigkeit geht...

Naqsh-e Rostam, die Felsgräber der Achämeniden-Könige. Erinnerungen an Petra werden wach!

Grab Dareios I. in der Frontalansicht

Neben den vier in den Fels gehauenen Felsengräbern findet sich noch ein rätselhaftes freistehendes Gebäude: Der Würfel des Zarathustra. Sinn und Funktion des Gebäudes ist nicht wirklich klar.

Wir lassen die gewaltigen Gräber hinter uns und machen uns an die lange Fahrt Richtung Isfahan. Der Weg durch das Zagros-Gebirge ist phantastisch; die Straße schlängelt sich zwischen den Felsriegeln hindurch, die wie halb versunkene Schiffe aus der Ebene aufragen. Wir rollen durch die beeindruckenden Landschaften und genießen die Aussichen ringsum. Im Abendlicht erreichen wir dann schließlich das legendäre Isfahan.

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