Matthias Lepschi


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Bergsommer 2026 - Abschnitt 1

Pfalz


Nach dem krönenden Abschluß der Skitourensaison an der Zufallhütte starten wir des Winters satt geworden in die Übergangssaison. Wie auch die Jahre zuvor wenden wir uns mit dem Laufen einer Tätigkeit zu, die ideal in das Frühjahr paßt. Nach einer Erkältung, die ich mir gottseidank erst nach den Skitouren eingefangen habe, geht es in der Pfalz mit dem gemütlichen Traben durch die grünen Höllen los. Wir richten unseren Stützpunkt für eine Woche in Erfweiler ein, dessen schöne Umgebung wir bereits vor zwei Jahren bei einer Feier in der Pfalz kennenlernen durften.

Am Anfahrttag machen wir einen gemütlichen Spaziergang zur Wegelnburg an der deutsch-französischen Grenze. Ich bin nicht unglücklich, mit der noch verstopften Nase zunächst ein ruhiges Programm zu absolvieren.

Die Pfälzer Burgen machen wie üblich gute Laune - es ist immer wieder interessant in den in den Sandstein gehauenen Gängen und Gewölben.

Von Erfweiler aus besteht unser Morgenritual aus einem Waldlauf in wirklich idyllischer Umgebung.

An der Kapelle am Winterberg kommen wir des Öfteren vorbei.

Der Reiz am Lauf durch den Pfälzer Wald sind die vielen verschlungenen Pfade, die sich sehr abwechslungsreich zwischen den verschiedenen Felsmassiven bewegen.

Natürlich schauen wir auch wieder an der Burg Dahn, besser gesagt an dem Dreiergespann der Burgen über Dahn vorbei.

Morgenidylle

Am Römerfelsen

Gemütliches Traben durch frisches Grün.

Am Teich in Dahn stutze ich: Ist das eine Bisamratte, oder ein Capybara? Nein, es ist ein Nutria. Vermutlich stammt es von ein paar Exemplaren, die nach dem Ende einer Pelzfabrik in der Gegend erfolgreich das Weite gesucht haben.

Verwunschener Teich - leider noch zu kalt zum Baden.

Fensterln an der Burg Neu-Dahn

Unter den beeindruckenden Formationen der Hohlen Felsen

Morgendlicher Lauf an der Felswand

Blick über Schindhard

Blick zu den drei Dahner Burgen

Was will man als Läufer noch mehr...

Steinerner Wächter im Wald

Am Bänderfels über Erfweiler

Glücklich am Ende der Laufrunde - nun kann es bei Kaffee und Kuchen weitergehen.

Wir verlassen nach einer abwechslungsreichen Woche mit viel Laufen und etwas Fahrradfahren beinahe etwas wehmütig die schöne Umgebung. Fortsetzung folgt...

Berglauf Zwiesel


Laufenderweise geht es auch nach der schönen Zeit in der Pfalz weiter. Auf der Berglaufrunde zum Zwiesel von Bichl aus genießen wir die idyllischen Szenarien.

Am Rücken des Hügels angekommen streift der Blick über Lenggries.

Die letzten Meter hinauf zur grünen Kuppe mit Kreuz.

Auch im Abstieg freuen wir uns an tollen Laufpassagen.

In Altmünster am Traunsee


Wie schon die Jahre zuvor steht auch in diesem Spätfrühling ein Aufenthalt am Traunsee auf unserem Programm. In der vielseitig nutzbaren Umgebung des Salzkammerguts verbringen wir die Zeit über die Pfingstferien.

Auf dem Programm am Anfahrtstag steht zunächst - wieder einmal - die Laufrunde zur Lichtenbergwarte; vorbei an keltischen Stätten und wunderbaren alten Bäumen.

Endlich erreichen wir den Aussichtsturm der Lichtenbergwarte...

...und genießen den Rundumblick.

Danach geht es durch grüne Hölle wieder zurück zum Startpunkt, wo wir spontan noch beim Spitzerwirt einkehren. Fischsuppe, Kaltgetränk und Gemüselasagne lassen keine weiteren Wünsche offen.

Tags darauf wollen wir den Erlakogel besteigen, der auch als "schlafende Griechin" bezeichnet wird. Genauer gesagt ist sein Gipfel die Nasenspitze der auf dem Rücken liegenden Frauensilhouette, die man mit ein wenig Fantasie in nebenstehenden Foto erkennt. Wir radeln an einem strahlenden Morgen von Altmünster aus zum Ausgangspunkt der Wanderung am Ortsrand von Ebensee.

Nach schöner Wanderung erreichen wir den Gipfel und genießen das Panorama. Gegen Norden hin ist der Traunstein zu erkennen, den wir vor einem Jahr über den Naturfreundesteig bestiegen hatten.

Nach Süden hin erkennt man den Lauf der Traun und ihre Mündung in den Traunsee bei Ebensee.

Wunderbar frisches Grün in den schattigen Ecken des Waldes

Auch der erneute Besuch am Katzenkopf darf nicht fehlen; wir radeln zunächst von Altmünster nördlich um den Traunsee zum kleinen aber feinen Laudachsee, der im Bild durch das bekannte Katzenkopf-Fenster zu sehen ist. Von dort geht es steil und teils seilversichert nach oben.

Vom Katzenkopf ergibt sich ein schöner Blick auf den Traunstein, der von hier wie eine Pyramide aussieht.

Blick vom Gipfel des Katzenkopfes hinab zum Laudachsee. Obgleich sehr verführerisch in der Optik, ist der See zum Baden noch etwas zu kalt.

Blick hinauf zum Katzenkopf.

Beim Rückweg vom Laudachsee rollen wir Richtung Grünberg. Immer wieder ergeben sich aus dem Waldweg heraus tolle Blicke über den Traunsee mit seinen steilen Bergnachbarn; im Hintergrund blitzen noch die Schneereste im Toten Gebirge. Ich bin ein wenig an Norwegen erinnert...

Morgenroutine am Traunsee: Nach dem typischen Berglauf zum Gmundner Berg geht es gegen halb acht an den Steg der Esplanade.

In goldenem Licht gibt es dann entweder ein wenig Yoga, oder aber angespannte Versuche, in dem noch recht frischen Wasser ein paar Züge zu schwimmen.

Blick vom Gmundner Berg hinab auf den See.

Perfektes Lauf-Gelände

Als Abendprogramm bieten sich am Traunsee die Sonnensteine an; von Altmünster aus erreichen wir den Beginn der Wanderung zu ihnen mit dem Rad in einer knappen halben Stunde. Wir sind froh um den Schatten, den uns Wald und Berghänge an dem heißen Tag spenden. Dennoch stehen wir nach einer kleinen Kraxeleinlage am großen Sonnenstein ziemlich verschwitzt am Gipfel. Der Blick über den See - legendär...

Gegenüber erhebt sich der Erlakogel. Das sanftgeneigte baumlose Gipfelplateau ist hier gut einzusehen.

Eine halbe Stunde später stehen wir am Kleinen Sonnenstein; vor dem felsigen Traunstein erstreckt sich der tiefblaue See.

Traditionell steht auch die Radrunde zu den drei Seen auf dem Programm. Zunächst am Traunsee vorbei pedalieren wir nicht unanstrengend vom Ebensee hinauf zum Offensee. Trotz der nicht gerade warmen Wassertemperaturen schwimmen wir eine Runde in dem idyllischen Gewässer und stärken uns danach an der Hütte bei Kaffee und Kuchen.

Die Seen zwei und drei sind die beiden Langbath-Seen, die wir nach der Rückfahrt vom Offensee nach Ebensee nach schweißtreibendem Anstieg erreichen. Durch die Bewaldung an den Ufern und die schroffen Abstürze im Hintergrund erinnert die Szenerie an Kanada.
Nach Überwindung der letzten hundertfünfzig Höhenmeter nach oben rollen wir über Reindlmühl zurück nach Altmünster.

Innenhof des Schlosses Orth

Kunst vor dem Gmundner Rathaus

Wieder einmal an der Laufrunde am Gmundner Berg; zur Abwechslung einmal nicht am Morgen...

...dafür aber hier wieder die malerische Stimmung kurz vor sieben Uhr früh vor tauglänzenden Gräsern.

Eine andere lohnende Laufrunde ist die Schleife über den Richtberg. Wir laufen die Strecke von Reindlmühl aus, welches wir mit den Rädern von Altmünster aus erreicht haben.

Die kleine Kapelle am Richtberg.

Obwohl der Traunsee beileibe nicht als warm zu bezeichnen ist - ein paar tapfere Schwimmrunden haben wir absolvieren können.

Dem Auge ist die Wassertemperatur egal; es freut sich an der prachtvollen Aussicht von der Esplanade über den See.

Zu guter letzt noch einmal am Gmundner Berg, am Theater des "Gehens". John Cleese ist und bleibt der Meister des silly walks...

Vorerst ein letztes Mal am Gipfel des Gmundner Berges.

Wir kommen wieder!

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